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In der Geisterwelt trifft Azula allein auf Iroh, der sich dort umsieht. Sie will zuerst weglaufen, doch Iroh winkt sie freundlich heran.

I: Hallo Nichte. Wo ist denn deine Gruppe?

A: Warum redest du mit mir? Du müsstest mich totsehen wollen!

I: Dasselbe dachte Zuko auch, nachdem er sich dir angeschlossen hatte. Aber ich war nicht wütend, ich war nur traurig, dass er einen so dunklen Pfad eingeschlagen hatte. Als er dann jedoch zu mir zurückkam, freute ich mich umso mehr. Und mit dir ist es genauso. Denn ich erinnere mich noch an die dreijährige Azula, die freudig durch den Palast hüpfte und mit ihrem großen Bruder Fangen spielte. "Zuko, warte! Ich kann nicht so schnell!", hast du immer fröhlich gerufen. Du warst nicht immer diejenige, die du heute bist. Und ich weiß, dass du das eigentlich nie werden wolltest. Ich sehe durch die Geisterwelt mehr, als du denkst. Ich kann von hier aus die Vergangenheit erneut betrachten. Ich habe es gelernt, als ich mir die Luftbändigertempel genau angesehen habe. Sie konzentrieren ihr gesamtes Chi auf eine bestimmte Erinnerung, um sie lebendig werden zu lassen. Ich werde es dir zeigen"*berührt Azulas Stirn und weiße Überblende*

Ein kleines Mädchen rennt schnell durch den Gang und läuft voll in Zuko und ruft laut "Zuko! Schau nur, ich kann Feuerbändigen!" und lässt einige kleine Flammen aus ihrer Handfläche emporsteigen.

I: "Hier hast du zum ersten Mal deine Fertigkeiten erkannt. Ich weiß es noch, dein Vater hat es belächelt und einen Lehrer engagiert, während deine sich Mutter richtig gefreut hat, noch einen Bändigernachfahren zu haben. Ich habe noch nie ein so großes Lächeln in einem Gesicht gesehen wie deins in diesem Moment.  Ich habe mich auch sehr gefreut, eine talentierte Nichte zu haben und habe dir damals ein schönes ungeöffnetes Geschenk gemacht. Du hast es immer dabei, aber weißt bis heute nicht, was sich darin verbirgt"

A: Was soll das denn für ein Geschenk sein, dessen Inhalt man nicht kennt?"

I: "Gibt mir mal deine Haarspange" *bekommt sie in die Hand, dreht daran und holt eine zusammengebundene Schriftrolle heraus* Nicht bemerkt, bis zum heutigen Tag. Ich habe dir eine sogenannte "Schmugglerspange" mit Innenfach gekauft, weil man ja nie wissen kann. Und die Flamme steht wie deine ansteigenden Fähigkeiten steil nach oben. Aber diese Rolle ist der eigentliche Inhalt. *rollt sie auf* Ich lese vor:"Wie schön, einen weiteren Feuerbändiger in der Familie zu haben. Immer schön üben! -Lu Ten. Eine gute Ergänzung unserer Dynastie. Ich hoffe, du machst ihr und deinem Vater mit deinen Fähigkeiten Ehre -Azulon. So stelle ich mir eine Tochter vor - Ozai. Ich finde es schön, auch einen weiblichen Feuerbändiger in der Familie zu haben. Ich wünsche dir viel Glück bei deinen Übungen -Iroh. Toll mein Schatz! Ich sagte doch, dass du etwas gut kannst! -Ursa. Wie schön Azula! Ich freue mich schon auf die gemeinsamen Übungsstunden! Mit dir sind sie bestimmt doppelt so lustig! -Zuko."

A: Seit wann findet mich Zuzu denn toll?"

I: Ich weiß, du erinnerst dich sicher nicht mehr daran, aber ihr wart als kleine Kinder ein Herz und eine Seele, bis Ursa eben anfing, Zuko zu bevorzugen. Das trieb einen Keil zwischen euch und ist auch der Grund dafür, dass du heute eben alles Negative an dir unterdrücken und absolut perfekt sein willst. Damals war das anders. Es war dir egal, ob jemand besser war als du. Du kamst sehr nach deiner Mutter. Und siehst ihr auch ähnlich.

A: Warum erzählst du mir das alles?

I: Damit du erkennst, dass Zuko nicht dein Feind ist. Er ist dein Freund, und das solltest du dir zu Herzen nehmen. Und weißt du, warum er dich einsperren ließ, anstatt dich hinzurichten?"

A: Weil ich seine Schwester bin?

I: Nein, weil er eben immernoch an diese Zeit zurückdenkt. Er nämlich auch so einen Zettel, auf dem du ihm zum Geburtstag gratulierst. Du hast es damals deiner Mutter diktiert und sie hat es notiert. Ich hab als stellvertretender Feuerlord ja die Krone dabei, in der der Zettel ist. Hier steht: "Lieber Zuko, ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag und hoffe, dass du für immer gesund und mein allerbester Freund bleibst!"

A: Das habe ich gesagt?

I: Ja. Und er hat natürlich durch deine Taten einen gewissen Hass auf dich, aber durch deine Hilfe bei der Suche nach eurer Mutter verfliegt das langsam. Und ich denke, innerlich wünscht er sich, das es wieder so wird wie damals. Nimm dir das bitte zu Herzen. *klopft Azula auf die Schulter*

A: *lächelt* Vielleicht bist du gar kein so schlimmer Feind, wie ich dachte. *umarmt Iroh* Das hier bleibt unter uns, oder?

I: Natürlich. Aber du solltest deine Gruppe suchen. Sie vermissen dich bestimmt schon.

A: *lächelt und geht davon*

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